LinkedIn baut sein Video-Angebot seit Monaten konsequent weiter aus. Der vertikale, immersive Video-Feed im TikTok-Stil, den die Plattform Ende 2024 zunächst in den USA getestet hatte, wird seit Mai 2026 schrittweise auch in Kanada, Großbritannien und Australien wieder ausgerollt – nachdem er dort zwischenzeitlich pausiert war, während LinkedIn im Hintergrund an der Feed-Technik gearbeitet hat. Nach eigenen Angaben von LinkedIn verbringen Nutzer inzwischen doppelt so lange mit Video-Inhalten im Feed wie zuvor.
Video ist längst nicht das reichweitenstärkste Format auf LinkedIn – Dokument-Posts und lange Fachartikel schneiden bei reiner Interaktion oft besser ab. Trotzdem hat Video eine Rolle, die kein anderes Format so gut übernimmt: Es baut Vertrauen auf, schafft Nähe und transportiert Persönlichkeit auf eine Weise, die reiner Text nicht leisten kann. Gerade weil KI-generierte Texte auf LinkedIn zunehmen, wirkt ein Video mit einer echten Person davor glaubwürdiger – ein Gesicht lässt sich schwerer fälschen als ein Absatz.
Damit ein Video technisch sauber verarbeitet wird und nicht in schlechter Qualität oder gar nicht hochgeladen werden kann, hier die aktuellen Eckdaten für normale Beiträge (nicht Anzeigen), nach LinkedIns eigenen Angaben:
Über die reinen technischen Vorgaben hinaus gibt es ein paar Aufbau-Punkte, die sich in der Praxis immer wieder als entscheidend zeigen:
Der wichtigste Filter für all das bleibt eine einzige Frage: Warum sollte sich jemand genau dieses Video ansehen? Der Mehrwert für die Zuschauerin oder den Zuschauer muss nicht immer der große Lerneffekt sein – auch Unterhaltung oder das Gefühl von Nähe zählen als Mehrwert. Aber ohne eine klare Antwort auf diese Frage entscheidet am Ende eher Zufall als Strategie über den Erfolg.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Hohes Vertrauen durch echte Präsenz | Tendenziell geringere reine Reichweite als Text/Dokumente |
| Erreicht neue Zielgruppen über den Video-Feed | Höherer Produktionsaufwand |
| Starke Storytelling-Möglichkeiten | Aufwändigere Nachbearbeitung |
| Content-Recycling aus anderen Kanälen möglich | Erfordert Equipment und etwas Einarbeitung |
Ein praktischer Tipp gegen den hohen Produktionsaufwand: „Document, don't create" – also eher bestehende Gespräche, Vorträge, Podcast-Aufnahmen oder Alltagsmomente mitfilmen, statt für jeden Beitrag eigens neuen Content zu inszenieren.
Nicht jedes Video muss aufwendig produziert sein – oft reicht, festzuhalten, was ohnehin gerade passiert.
Bevor der nächste Clip hochgeladen wird, hilft ein kurzer Realitäts-Check anhand dieser Punkte:
Wer diese Punkte vor jedem Upload kurz durchgeht, vermeidet die häufigsten technischen Stolperfallen – und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Video inhaltlich einen echten Grund liefert, drangeblieben zu werden.
Quellen: LinkedIn Marketing Solutions (offizielle Video-Spezifikationen); Berichterstattung von Social Media Today (Mai 2026) zum Video-Feed-Rollout in Kanada, UK und Australien; LinkedIn-Angaben zu Watch-Time-Entwicklung im Feed.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde von mir mit Unterstützung von KI recherchiert und zusammengestellt. Er ist eine Zusammenfassung öffentlich zugänglicher Informationen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Haftung übernommen. LinkedIns Algorithmus wird fortlaufend weiterentwickelt – bitte prüfe insbesondere technische Details eigenständig, bevor du sie für eigene Strategieentscheidungen verwendest.